Frauenmonat 2014

IG Metall Frauen aktiv am Internationalen Frauentag 2014

Die IG Metall hat den Monat März zum Frauenmonat ausgerufen. Bundesweit wurden am vergangenen Samstag, dem internationalen Frauentag, Aktionen durchgeführt. Der Ortsfrauenausschuss der Verwaltungsstelle Saarbrücken beteiligte sich mit einem Infostand in der Saarbrücker Bahnhofstrasse.

In den kommenden Wochen werden auch in vielen Saarbrücker Betrieben Aktionen stattfinden. Den Beginn machten die Kolleginnen und Kollegen der ZF Friedrichshafen AG als auch der Mercedes-Benz Bank, wo zu Wochenbeginn unter dem Motto, "Wer die besten will, kann auf Frauen nicht verzichten", Infoflyer und kleine Geschenke an die weiblichen Beschäftigten verteilt wurden.

Die Kolleginnen fordern von Politik und Wirtschaft ein Umdenken und Umsteuern ein. Dabei geht es sowohl um eine gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit aber auch die Chancengleichheit bei der beruflichen Entwicklung und das Thema "Vereinbarkeit von Arbeit und Leben" müssen neu gedacht und Veränderngen angegangen werden.

Internationaler Frauentag 2013

Brot und Rosen

Anlässlich des Internationalen Frauentags hat die IG Metall Saarbrücken am Freitag, dem 08.03.2013 mit der Verteilung von Rosen und Flugblättern auf die Situation der weiblichen Beschäftigten aufmerksam gemacht. Mehr als 15 Betiebe beteiligten sich an der Aktion.

Gleiches Geld für gleiche Arbeit, Frauenquoten bei Führungskräften, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf - das sind die Forderungen die die IG Metall, und mit ihr, viele Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben in Richtung Arbeitgeber und Politik stellen.

Die Diskussionen um Quoten in Aufsichtsräten und Führungsstrukturen und die zunehmenden Probleme bei der Rekrutierung von Fachkräften haben in den vergangenen Monaten dazu geführt, dass das Augenmerk wieder stärker auf die Probleme und Forderungen der weiblichen Beschäftigten gefallen ist.

Aufmerksamkeit ist das Eine - Veränderung das Andere. Und genau diese Veräderungen werden von der IG Metall eingefordert und gemeinsam mit Btriebsräten/innen auf die Tagesordnung im Betrieb gesetzt. Dabei muss noch viel passieren. Noch immer werden Frauen anders behandelt als ihre männlichen Kollegen. Das zeigt beispielsweise der "Equal Pay-Day" am 21.03.2013 ganz deutlich. Bis zu diesem Tag müssten weibliche Beschäftigte im Durchschnitt länger arbeiten, um das gleiche Entgelt zu realisieren, das männliche Beschäftigte für die selben Tätigkeiten innerhalb eines Kalenderjahres verdienen.  

Dabei darf, nimmt man die Thematik ernst, der 08. März nicht der einzige Tag im Jahr sein an dem man sich damit auseinandersetzt, sondern Frauenpolitik muss zum Querschnittsthema werden und egal ob auf politischer- tariflicher- oder betrieblicher Ebene, in die Tagespolitik übergehen und zu Veränderungen führen.

Frauenkonferenz 2012

Willkommen im Wandel?

Der Ortsfrauenausschuss der Verwaltugsstelle Saarbrücken hat am Dienstag dem 13. November eine Konferenz mit dem Titel, "Willkommen im Wandel? - Frauen in der Arbeitswelt" durchgeführt.

Die Konferenz diente zum einen zur Wahl der Mitglieder des Ortfrauenausschuss, daneben standen aber auch zwei inhaltliche Punkte auf der Tagesordnung.

Nach der Eöffnung der Konferenz vom für Frauenarbeit zuständigen Sekretär der Verwaltungsstelle, Stefan Birk, stellte die langjährige Vorsitzende des Ortsfrauenausschuss, Sylvia Schick, den Tätigeitsbericht des OFA vor. Dabei blickte sie auf die Aktionen und Veranstaltungen der IG Metall Frauen in den vergangenen Jahren zurück.

Mit der Neuwahl des Ortsfrauenausschuss endete auch für die Kollegin Sylvia Schick die Zeit als Vorsitzende des OFA. Die Verwaltungsstelle bedankt sich für viel Engagement und Einsatz in der Frauenarbeit und darüber hinaus im Ortsvorstand der IG Metall Saarbrücken. 

Die im Anschluss stattgefundenen Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

Mitglieder des Ortsfrauenausschuss in der kommenden Wahlperiode:

1. Tanja Jost                ZF Friedrichshafen AG

2. Renate Stolz            Festo GmbH & Co. KG

3. Ulrike Wolf               Festo GmbH & Co. KG

4. Bettina Ewertz         Hydac Electronic GmbH

5. Sandra Schmadel    Voit Willy GmbH & Co. KG

6. Anna Schwarz          Voit Willy GmbH & Co. KG

7. Sylva Schick             Rentnerin

8. Delphine Schäfer     Rentnerin

9. Anna Szygula           Verwaltungsstelle Saarbrücken

Vorsitzende des OFA:

Tanja Jost

Stellvertretende Vorsitzende des OFA:

Sylvia Schick

Schriftführerin:

Anna Szygula

Im weiteren Verlauf der Konferenz wurden die Ergebnisse einer Betriebsrätebefragung in den Betrieben der Verwaltungsstelle vorgestellt. Die Befragung hatte den Zweck einer Bestandsaufnahme zum Thema "Gleichstellung männlicher und weiblicher Beschäftigter".

Die Ergebnisse der Befragung zeigen deutlich, dass die Bedeutung des Themas in Zeiten des Demographischen Wandels zwar zugenommen hat, verlässliche Regelungen aber nahezu gar nicht anzutreffen sind. Im Gegenteil, die Unterschiede bei Entgelten haben sich durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors eher verschärft, die Förderung von Weiterbildungsmöglichkeiten sind nicht geschlechtsspezifisch, und Angebote der Teilzeit und Kinderbetreuung sind Mangelware.

In der sich anschließenden Diskussionsrunde wurden die Ergebnisse besprochen und mit den Studien der Arbeitskammer im Rahmen des Jahesberichts abgeglichen und Parallelen aufgezeigt. Telnehmerinnen an der Diskussionsrunde waren die Kollegin Silke Nötzel vom IG Metall Bezirk Mitte, Bettina Altesleben vom DGB Bezirk West, Gertrud Schmidt von der Arbeitskammer des Saarlandes sowie Tanja Jost, Betriebsrätin bei ZF. Geleitet wurde die Diskussionsrunde von Carolin Lehberger von der Arbeitskammer.

 

Infostand zum Frauentag

Perfektes "Infostand-Wetter" hatten die Kolleginnen des Ortsfrauenausschusses der Verwaltungsstelle am vergangenen Samstag.
Mit Unterstützung vom ein oder anderen männlichen Kollegen führte der OFA einen Infostand in der Saarbrücker Bahnhofstrasse durch. Im Nachgang zum 100. Internationalen Frauentag wollten die Kolleginnen auch in der Öffentlichkeit ein Zeichen für die effektive "Gleichstellung" zwischen Männern und Frauen im Berufsleben setzen.
So wurden Flyer verteilt und Diskussionen mit interessierten Passanten geführt.
An den Reaktionen der Menschen konnte man aber auch erkennen, dass Aufklärungsarbeit, gerade in diesem Bereich nötig, richtig und wichtig ist.

 

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